Exklusivführungen für den Verein „Lebendiges Museum e.V.“  2018

Exklusivführungen für den Verein „Lebendiges Museum e.V.“

im 2. Halbjahr 2018

 

Mittwoch, den 18. Juli 2018

Stadtmuseum Oldenburg 16.30 Uhr

Jochen Mühlenbrink

Unter den im Nordwesten Deutschlands tätigen Künstlern gehört der in Düsseldorf und Oldenburg lebende Jochen Mühlenbrink ohne Zweifel zu den herausragenden Vertretern. In Freiburg 1980 geboren, studierte er bis 2006 – als Meisterschüler von Markus Lüpertz – an der Kunstakademie in Düsseldorf. In über 30 Museen oder Galerien, darunter der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, dem NRW Forum für Kultur und Wirtschaft oder dem Picasso- Museum in Münster, wurden Werke von ihm präsentiert. 2010 erhielt Mühlenbrink den Förderpreis Malerei der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, 2012 den Bergischen Kunstpreis des Kunstmuseums Solingen und der National-Bank Wuppertal. Mehrere Ausgaben der für die Rezeption zeitgenössischer Kunst gewichtigen Zeitschrift „Plateau“ würdigten sein Werk. Anlass genug für das Stadtmuseum Oldenburg, dem jungen Künstler im Sommer 2018 eine umfangreiche Werkschau zu widmen, die unterschiedliche Positionen im Schaffen Mühlenbrinks erstmals

umfassend würdigt.

Durch die Ausstellung führt Dirk Meyer.

 

Mittwoch, den 29. August 2018 Oldenburger Kunstverein 16.30 Uhr

Michael Beutler

Die dritte Ausstellung im Jubiläumsjahr 2018 ist Michael Beutler (geb.1976 in Oldenburg) gewidmet.

Er studierte von 1997 bis 2003 an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Thomas Bayrle. 2004 zeigte der Oldenburger Kunstverein seine erste institutionelle Einzelausstellung. Seither erfährt die Kunst Beutlers eine stetig wachsende Aufmerksamkeit, 2015 z.B. mit einer Einzelausstellung im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin und 2017 mit einem Projekt auf der Biennale di Venezia. Das Werk von Michael Beutler ist durch eine besondere, prozesshafte Arbeitsweise bestimmt. Mit einfachen Materialien, häufig aus dem Sortiment eines Heimwerkermarktes, werden Apparaturen zur Produktion eines Kunstwerkes geschaffen. Michael Beutler greift in seinem Konzept für die kommende Präsentation Aspekte des ursprünglichen Ständer- und Trägerbauwerks des OKV auf, dessen Strukturen durchaus noch erkennbar sind, indem er Baukörper in den Kunstverein platzieren wird, die diese Konstruktion repräsentieren. Sie dienen als Ausstellungsdisplays für Künstler und Handwerker, die ihn in den Jahren seiner Karriere begleitet haben und die er einlädt, an dem aktuellen Projekt in Oldenburg mit eigenen Werken und kleinen Präsentationen teilzunehmen.

Durch die Ausstellung führt Dr. Natalie Geerlings.

 

Mittwoch, den 19. September 2018

Edith-Russ-Haus für Medienkunst 16.30 Uhr

Soloausstellung Shirin Sabahi

 

Die junge iranische Künstlerin Shirin Sabahi hat für das Edith-Russ-Haus eine Multimedia-Installation entwickelt, in deren Zentrum ein historisches Kunstwerk des Teheraner Museums für zeitgenössische Kunst steht: ein mit Öl gefülltes Becken, das für die Museumsbesucher zu einer Art rituellem Objekt geworden ist. Sabahi zeigt auf, wie die künstlerische Forschung sich mit anderen Werken, mit der Institutionsgeschichte einer Nation und sinnlichen Aspekten des Erinnerns auseinandersetzen kann.

Neben der Installation sind weitere Fotografien, Videoinstallationen und Objekte aus den Jahren 2013 bis 2018 zu sehen.

Durch die Ausstellung führt Marcel Schwierin.

 

Mittwoch, den 17. Oktober 2018

Stadtmuseum Oldenburg 16.30 Uhr

Crossover: Marina Schulze trifft Helmut Lindemann – Illusion und Wirklichkeit

In der Ausstellungsreihe „Crossover“ stellt das Stadtmuseum zwei regionale Künstler vor, die ihre Werke dialogisch zu einem Thema präsentieren. Marina Schulze und Helmut Lindemann arbeiten beide gegenständlich und spielen in ihren Werken mit der Spannung von Illusion und Wirklichkeit. Helmut Lindemann malt Dinge des alltäglichen Lebens, die er aus dem ursprünglichen Kontext löst, sie durch ungewöhnliche Gegenüberstellung surrealistisch auflädt und zu einer neuen Bildidee verdichtet. Seine kinetischen Skulpturen sind interaktiv und lösen erfindungsreich optische und akustische Effekte aus.

Auch Marina Schulze, die mit fotorealistischer Genauigkeit malt, spielt mit verschiedenen

Wirklichkeitsebenen. Mit ihrer Malerei zoomt sie in makrokosmische Oberflächen von Menschen, Pflanzen, Elementen und Stoffen und lässt diese durch die Modulation von Licht und Schatten verblüffend plastisch wirken. Realität und Fiktion vermischen sich auf raffinierte Weise, erzeugen irritierende Bildwelten und erwachsen zur Augentäuschung.

Durch die Ausstellung führt Dr. Sabine Isensee.

 

Mittwoch, den 28. November 2018 Landesmuseum /Schloss 16.30 Uhr

Madonna, Manta, Mauerfall – Die achtziger Jahre in der Bundesrepublik

Mit „Madonna, Manta, Mauerfall“ rückt das Landesmuseum die achtziger Jahre in den Fokus. Mobiliar und Design, Freizeitvergnügungen, Spielzeug, Musik, Lifestyle und Mode des schrillen Jahrzehnts werden in einer Vielzahl von Objekten beschworen. Ein besonderes Augenmerkt liegt auf der Technisierung, denn die ausgehenden achtziger Jahre brachten den PC nach Deutschland und erste mobile Telefone. Nena sang damals ihren Anti-Kriegs- Song „99 Luftballons“, und Schulkinder fingerten ohne Unterlass am „Zauberwürfel“ des ungarischen Architektur-Professors Rubik. Politisch und emotional geprägt durch den Kalten Krieg, Waldsterben, militärische Aufrüstung in Ost und West und den Super-GAU in Tschernobyl kommt zum Ende des Jahrzehnts überraschend die große Wende: die Öffnung der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze. Plötzlich wird das Unglaubliche wahr und eine bessere Zukunft für alle scheint zum Greifen nahe.

Durch die Ausstellung führt Dr. Michael Reinbold.

 

Donnerstag, den 13. Dezember 2018

Landesmuseum/Prinzenpalais 16.30 Uhr

Alles sieht so festlich aus! Weihnachten in Oldenburg damals und heute

In Oldenburg wird die Advents- und Weihnachtszeit besonders festlich und stimmungsvoll begangen. Mit der Kabinettschau lädt das Landesmuseum zu einer kleinen Rundreise durch das weihnachtliche Oldenburg der vergangenen 150 Jahre ein. Aus Sammlungsstücken des Landesmuseums und Objekten aus Privatbesitz entsteht ein festliches Ambiente.

Durch die Ausstellung führt Dr. Marcus Kenzler

 

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