Exklusivführungen für den Verein „Lebendiges Museum e.V.“  im 1. Halbjahr 2019

Mittwoch, den 15. Mai 2019 Oldenburger Kunstverein

 

16.30 Uhr

 

Tamina Amadyar /Anna Fasshauer

Die im Stil der Farbfeldmalerei produzierten Gemälde von Tamina Amadyar (*1989 in Kabul) wecken durch räumliche Tiefe, Horizonte oder Vertikale Assoziationen an Landschaften oder Räume. Mindestens gleichbedeutend ist der Aspekt der Farbe als grundlegende Materie der Malerei. Sinnliche Erfahrung steht hier im Zentrum des künstlerischen Interesses.

Die Skulpturen Anna Fasshauers (*1975 in Köln) korrespondieren hervorragend mit den Werken Tamina Amadyars. Die in Köln geborene Künstlerin stellt ihre Werke prozesshaft aus Aluminium her. Mit der Gegenüberstellung dieser beiden Positionen im Verhältnis zur vorangegangenen Ausstellung wird dem Publikum die Bandbreite der aktuellen ästhetischen Diskurse demonstriert und eine vertiefte Auseinandersetzung ermöglicht. 

Durch die Ausstellung führt Dr. Natalie Geerlings

 

 

Mittwoch, der 12. Juni 2019  Landesmuseum / Augusteum

16.30 Uhr                                      

 

Zwischen Utopie und Anpassung – Das Bauhaus in Oldenburg

Hans Martin Fricke, Hermann Gautel, Karl Schwoon und Hin Bredendiek waren vier junge Norddeutsche, an deren Schicksal die Ausstellung lebendig macht, wie der Impuls des Bauhauses sich auf ihre sehr unterschiedlichen Biografien zwischen Behauptung im  Schatten der Unkultur und Emigration ausgewirkt hat. Ihre Arbeiten werden gemeinsam mit denen ihrer prominenten Lehrer ausgestellt: Werke von Bauhaus-Meistern wie Feininger, Klee, van der Rohe, Moholny-Nagy oder Schlemmer konnten versammelt werden. Das Landesmuseum nimmt hier einen Themenschwerpunkt auf, den schon sein erster Direktor Walter Müller-Wulckow gesetzt hatte.

Durch die Ausstellung führt Dr. Katrin Hippel

 

 

Diese Exklusivführungen sind für unsere Mitglieder kostenfrei.

Gäste sind herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Ausstellungsbesuch.

Exklusivführungen für den Verein „Lebendiges Museum e.V.“  im 2. Halbjahr 2019

Mittwoch, den 24. Juli 2019 Landesmuseum/Schloss 16.30 Uhr Kabinettausstellung „Graf Anton Günther und sein Weserzoll“

 

Vom 6. September 1619 datiert ein Beschluss, worin dem Oldenburger Grafen Anton Günther als Entschädigung für Aufwendungen im Küsten- und Deichschutz ein Zoll auf der Weser genehmigt wurde. Damit war die Weiche gestellt für eine der wichtigsten Einnahmequelle des Oldenburger Grafenhauses. 1803 musste Oldenburg zwar auf diese Geldquelle verzichten, erhielt aber zum Ausgleich die Ämter Wildeshausen, Vechta und Cloppenburg. Insofern hätte es ohne Weserzoll kein Südoldenburg (1803–1946) gegeben. Die Kabinettausstellung im Oldenburger Schloss zeigt am Beispiel des Weserzolls alle Regierungsprinzipien Graf Anton Günthers beispielhaft auf. Zur Ansicht kommen hauseigene Bestände wie Portraits, Gnadenpfennige, Konterfeibüchsen und Münzen, aber auch Archivalien des Landesarchivs Oldenburg.

Durch die Ausstellung führt Christine Krahl.

 

Mittwoch, den 21. August 2019 Edith-Russ-Haus für Medienkunst 16.30 Uhr Ho Tzu Nyen: Soloausstellung

 

Das Edith-Russ-Haus zeigt die erste Übersichts-Soloausstellung des Videokünstlers und Theaterregisseurs Ho Tzu Nyen in Deutschland. Der 1976 geborene Ho Tzu Nyen gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Singapurs. In seinen Arbeiten verwebt er zahllose Bezüge aus Kulturgeschichte und Philosophie zu beeindruckenden Bildwelten. Zentrales Thema ist die vielschichtige Kommunikation zwischen westlicher und östlicher Kultur, wie sie sich in den komplexen Identitäten Südostasiens widerspiegelt. Kolonialgeschichte, Mythen und kulturelle Symbole verbinden sich in seinen Installationen zu einem einzigartigen Werk.

Durch die Ausstellung führt Marcel Schwierin.

 

Mittwoch, den 18. September 2018 Oldenburger Kunstverein 16.30 Uhr Renaud Regnery

 

Renaud Regnery (*1976 in Epinal/Frankreich) nutzt gefundenes Material für seine „Gemälde“. Er spannt zum Beispiel einfach karierte Tapeten auf Keilrahmen. Von einem Gemälde nach der klassischen Definition der Kunstgeschichte kann somit eigentlich nicht gesprochen werden, doch die Wirkung von Malerei wird erzielt. Der in Frankreich geborene Künstler arrangiert seine Werke in minimalistischen Ausstellungsinstallationen, die eine hohe ästhetische Kraft erzielen. Die Aneignung von gefundenem Material steht für eine Traditionslinie in der Kunst der Moderne und Nachmoderne, die die grundsätzlichen Bedingungen von Malerei im Besonderen und Kunst im Allgemeinen thematisiert. Aspekte der Kontextualisierung von Werken, Material und Konzept werden auf eine fundamentale Weise von Renaud Regnery verhandelt.

Durch die Ausstellung führt Dr. Natalie Geerlings.

 

Mittwoch, den 30. Oktober 2019 Stadtmuseum Oldenburg 16.30 Uhr Kult! Angesagte Orte in Oldenburg

 

Mit „Kult“ verbindet man – jenseits der ursprünglich religiösen Bedeutung – Orte, Objekte oder Ereignisse, die Emotionen wecken. Gleich ob Diskothek, Kneipe, Shop, Grünfläche, Sportstätte oder auch Kultfilm oder -musik – mit „Kultorten“ sind positive Erinnerungen verknüpft, die zu einem wesentlichen Teil der eigenen Identität gehören und die nicht selten in der Gemeinschaft geteilt werden. Die Ausstellung „Kult!“ nähert sich dem Phänomen aus einer Oldenburger Perspektive: Was sind für Oldenburgerinnen und Oldenburger „kultige“ Plätze? Und was sagt das über die Identität der Bewohnerinnen und Bewohner aus?

Durch die Ausstellung führt Franziska Boegehold.

 
Exklusivführungen 1. Halbjahr 2019
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Exklusivführungen 2. Halbjahr 2019
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der Vorstand hat für Sie ein reichhaltiges Angebot von Führungen zu aktuellen Ausstellungen in den von Ihnen geförderten Häusern.

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