Exklusivführungen für den Verein „Lebendiges Museum e.V.“                         im 1. Halbjahr 2021


 

 

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

der Vorstand hat für Sie ein reichhaltiges Angebot von Führungen zu aktuellen Ausstellungen

in den von Ihnen geförderten Häusern.

Sie unterstützen unsere Arbeit auch dadurch, dass Sie diese Angebote wahrnehmen.

 

 

AKTUELL JULI - DEZEMBER 2021

 

Mittwoch, den 7. Juli 2021 LMO/Schloss 16.30 Uhr


600 JAHRE WUNDERHORN - EIN OLDENBURGER KLEINOD MACHT GESCHICHTE(N)


Das Oldenburger Wunderhorn ist ein edles Trinkgefäß aus der Zeit um 1400. Vermutlich wurde es im Auftrag des dänischen Königs Christian I. als Sühnestiftung für den Kölner Dom angefertigt. Im Zuge der Reformation verschwand das Prunkgefäß auf ungeklärte Weise aus dem Kölner Domschatz und gelangte auf abenteuerlichen Wegen nach Oldenburg. Hier zählte es rund hundert Jahre zum gräflichen Tafelsilber, bis es im späten 17. Jahrhundert nach dem Tod des kinderlosen Grafen Anton Günther als Erbstück der Oldenburger Herrscherfamilie nach Kopenhagen überführt wurde. Heute zählt das Oldenburger Wunderhorn zum dänischen Kronschatz und wird im Schloss Rosenborg gezeigt. Um Herkunft und Ursprung des Trinkhorns rankt sich eine Legende, die zu allen Zeiten die Fantasie ihrer Hörer oder Leser angeregt hat. Die Ausstellung zeigt 150 Jahre alte Kopien des Wunderhorns sowie Gemälde und Grafiken vom 17. bis 21. Jahrhundert rund um die Geschichte des Wunderhorns und seiner bis heute anhaltenden faszinierenden Nachwirkung.
Durch die Ausstellung führt Dr. Michael Reinbold.

 

Mittwoch, den 18. August 2021 Stadtmuseum zu Gast im OKV 16.30 Uhr


Stadtmuseum Oldenburg zu Besuch im Oldenburger Kunstverein
Analog 66


Vier Jahre lang hat der Fotokünstler Stephan Meyer-Bergfeld mit großer Einfühlungsgabe 100 Porträts von Oldenburger Persönlichkeiten mit seiner Hasselblad Kamera aus dem Jahr 1966 geschaffen. Die analogen Schwarz-Weiß-Fotografien zeichnen sich durch ein gelungenes Zusammenspiel von
Pose, Licht und Technik aus.
Durch die Ausstellung führt Dr. Sabine Isensee.
Anmeldung per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch bei Sandrine
Teuber 0441/235-2887.

 


Mittwoch, den 15. September 2021 Edith-Russ-Haus 16.30 Uhr


Infrahauntologies


Internationale Gruppenausstellung
Kuratiert von Bassam El Baroni
Die Ausstellung Infrahauntologies beschäftigt sich mit Infrastrukturen in Architektur, Städtebau, Politik, Kommunikation und digitalen Systemen. Die Kunstwerke dokumentieren die Ruinen gescheiterter Gesellschaftsvisionen in Europa, Amerika und Afrika. Sie imaginieren neue Zukunftsvisionen, zum Beispiel die in der Wüste neu geplante Hauptstadt Ägyptens als Computerspiel oder die Anpassung der Stadt Miami an steigendende Meeresspiegel. Sie verwandeln die bürokratische Sprache von EU-Amtsblättern in künstlerische Formen und träumen von einer ganz neuen Ökonomie der Kunst.
Durch die Ausstellung führt Marcel Schwerin.

 

Mittwoch, den 13. Oktober 2021 Augusteum 16.30 Uhr


VORTREFFLICHE NIEDERLÄNDER
DER OLDENBURGER HOFMALER TISCHBEIN UND DIE NIEDERLÄNDISCHE KUNST


Die niederländische Kunst des 17. Jahrhunderts fasziniert das Publikum bis heute. Auch Künstler bewunderten die Meisterwerke dieser Zeit. Ein besonderes Faible für die Malerei der Holländer und Flamen hatte der Oldenburger Hofmaler Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751–1829). Tischbein
schätzte die bravourös gemalte Kunst mit ihren vielfältigen Themen von der Genremalerei über Landschaften und Tierstücke bis hin zu Portraits. Er studierte und kopierte nicht nur niederländische Meister, er sammelte diese auch selbst. Sein Favorit war Rembrandt, der damals noch nicht
wiederentdeckt war. Die intensive Auseinandersetzung führte Tischbein zu dem überraschenden Ergebnis, dass die Niederländer die Italiener künstlerisch in den Schatten stellen. Die Ausstellung im Augusteum präsentiert die Vielfalt der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts – stimmungsvolle Landschaften, anekdotenreiche Genreszenen, eindrucksvolle Portraits und atmosphärische Seestücke – sowie deren Rezeption zu Tischbeins Zeit. Dabei geht es auch um den damaligen internationalen Kunstmarkt und das Sammeln von niederländischer Kunst in Oldenburg. Durch Tischbeins Augen gesehen werden die Werke, ihre Kontexte und ihre Geschichten lebendig.
Durch die Ausstellung führt Dr. Stefanie Rehm.


Mittwoch, den 24. November 2021 Oldenburger Kunstverein 16.30 Uhr


Emanuel Seitz & Friends


Drei unterschiedliche künstlerische Positionen werden zum Thema Landschaft zusammengeführt. Landschaft meint dabei weniger das Abbilden von Naturgegebenheiten, sondern ist als ein grundsätzlicher Existenz- und Vorstellungsraum zu verstehen, der künstlerisch tiefe Spuren hinterlassen hat. Die Malerin Astrid Fernández (*1984) bringt ihre poetischen Aufzeichnungen zu Naturerfahrungen in Form von Zeichnungen, Fotografien und Texten zum Ausdruck. Für Emanuel Seitz (*1973) war die Landschaft, in der er aufgewachsen ist, ein zunächst konkreter Ausgangspunkt für die malerische Arbeit. Später wird dieses landschaftliche Bild in seinen abstrakten Bildfindungen allerdings nicht illustriert oder nachgebildet, sondern in eigene Systematiken aus vertikalen und horizontalen Form- und Farbkonstellationen übersetzt. Als ergänzender Kontrapunkt zu den beiden malerischen Positionen werden Skulpturen des 1984 in Portugal geborenen Gonçalo Sena präsentiert. Strukturelemente aus Beton, die Sena spannungsreich mit anderen Materialien verknüpft, lassen u. a. an die Befestigungen von Küstenstreifen denken, die Wind und Wellen trotzen, jedoch zugleich der Erosion und dem Verfall durch die Kräfte der Natur preisgegeben sind.
Durch die Ausstellung führt Marina Krause.


Mittwoch, den 1. Dezember 2021 oder den 8. Dezember 2021 Stadtmuseum 16.30 Uhr


Telefonführung
Theodor Francksen und die neue Gemütlichkeit


1910 richtete Theodor Francksen einen Raum der Jürgenschen Villa im Stil des Biedermeier ein. Als Vorreiter unserer Wohnzimmer steht der Stil des Biedermeier für den Rückzug ins Häusliche und pflegt besonders die Geselligkeit im Freundeskreis sowie die Verbundenheit mit der Natur. Entdecken
Sie mit der Kunst- und Kulturvermittlerin Geraldine Dudek einen besonderen Raum der historischen Villen und erfahren Sie mehr zu dem Stil und der Bewandtnis den Biedermeier in den Villen zu zeigen. Für die Telefon-Führung erhalten Sie im Vorfeld per Post die benötigten Abbildungen, so dass
Sie sich diese in Ruhe auch schon vorab anschauen können. Durch einen einfachen Zugang zur Telefonkonferenz werden Sie Teil der Telefon-Führung und können sich mit Frau Dudek und einem kleinen Kreis weiterer Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Abbildungen austauschen. Bei der Teilnahme über einen Festnetzanschluss entstehen keine Kosten für Sie.
Mittwoch, 1. Dezember 2021, 16.30 bis 18 Uhr, Anmeldung bis zum 23. November oder am Mittwoch dem 8. Dezember 2021, 16.30 bis 18 Uhr, Anmeldung bis zum 30. November 2021.
Anmeldung ist per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch bei Sandrine Teuber 0441/235-2887 möglich.

 

 

 

 

Diese Exklusivführungen sind für unsere Mitglieder kostenfrei.
Gäste sind herzlich willkommen.
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Ausstellungsbesuch.

 

 

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© Ivo Kügel

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aktualisiert am: 01.12.2020