Exklusivführungen für den Verein „Lebendiges Museum e.V.“                         im 2. Halbjahr 2020 und 1. Halbjahr 2021


 

 

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

der Vorstand hat für Sie ein reichhaltiges Angebot von Führungen zu aktuellen Ausstellungen

in den von Ihnen geförderten Häusern.

Sie unterstützen unsere Arbeit auch dadurch, dass Sie diese Angebote wahrnehmen.

 

 

Mittwoch, den 9. Dezember 2020 LMO/Prinzenpalais 16.30 Uhr

 

Die vier Unvergesslichen – Das Zarenhaus und der Oldenburger Hof in der Zeit von Lavater und Tischbein


Nach der langen Phase unter dänischer Verwaltung begann mit dem Regierungsantritt des Hauses Gottorp eine neue Entwicklung Oldenburgs. Die engen verwandtschaftlichen Bindungen zu Russland zeigen sich in einer Fülle neu erschlossener Dokumente. Das führt zu einer neuen Beachtung der Rolle Wilhelm Tischbeins als Interpret von Mythos und Geschichte wie auch des geistigen Einflusses seines zeitweiligen Mentors Lavater auf den Zeitgeist.
Durch die Ausstellung führt Dr. Anna Heinze.

 


Mittwoch, den 20. Januar 2021 Stadtmuseum Oldenburg 16.30 Uhr
Von Oldenburg in die Welt – 150 Jahre Ansichtskarte


Die Erfindung der Postkarte feiert in diesem Jahr ihren 150. Geburtstag. Anlass für das Stadtmuseum, mit einer Ausstellung Einblick in die Geschichte dieses frühen Mediums des kurzen Textaustausches zu geben. Doch auch über die Ansichtskarten-Sammlung des Museums hinaus verbindet die Stadt Oldenburg ein sehr bemerkenswertes Ereignis mit der Geschichte der Postkarte. Kurz nach Einführung der Postkarte, ein kleiner weißer Karton mit eingestempelter Marke, kommt der Oldenburger Druckereibesitzer August Schwartz 1870 auf die Idee diese „Correspondenz-Karte“ mit einer Abbildung zu versehen und schickt sie von Oldenburg nach Magdeburg. Damit war die weltweit erfolgreiche Ansichtskarte geboren. Die Stadt Oldenburg gilt seitdem unter anderen als Geburtsort dieses Kommunikationsmediums. Tauchen Sie ein in die Welt der historischen Ansichtskarte!
Führung mit Hedwig Vavra-Sibum, Bildung und Vermittlung.

 

Mittwoch, den 10. Februar 2021 LMO/Schloss 16.30 Uhr
SCHUPMANN COLLECTION FOTOGRAFIE IN WESTDEUTSCHLAND


Mit der Ausstellung „Schupmann Collection – Fotografie in Westdeutschland“ blickt das Landesmuseum zurück auf rund 50 Jahre Fotografie und zeigt erstmals einen enzyklopädischen Überblick über die deutsche Fotogeschichte der jüngsten Zeit.
Die private Sammlung Schupmann vereint die wichtigsten Positionen der klassischen, analogen schwarz-weiß-Fotografie aus der Zeit von 1945 bis in die Jahre der deutschen Wiedervereinigung. Beginnend mit Hilmar Pabel, der die letzten Kriegstage dokumentierte, über die Produktfotografie der Wirtschaftswunderzeit (Adolf Lazi und Willi Moegle) reicht die Geschichte der deutschen Nachkriegsfotografie in der Sammlung Schupmann bis zu Bernd und Hilla Becher, die als Lehrer von Andreas Gursky und anderen eine der wichtigsten Schulen der Gegenwartsfotografie begründeten. Daneben bestimmten die Fotogeschichte in Deutschland so markante Positionen wie die Gruppe „fotoform‘“ (Otto Steinert, Siegfried Lauterwasser, Ludwig Windstosser, Peter Keetman), Barbara Klemm als herausragende Pressefotografin, die Modefotografen Walde Huth und F.C. Gundlach oder die Dokumentaristen Stefan Moses, Heinrich Riebesehl und Wilhelm Schürmann.
Durch die Ausstellung führt Prof. Dr. Rainer Stamm.

 

Mittwoch, den 17. März 2021 Oldenburger Kunstverein 16.30 Uhr
Emanuel Seitz & Friends


Drei unterschiedliche künstlerische Positionen werden zum Thema Landschaft zusammengeführt. Landschaft meint dabei weniger das Abbilden von Naturgegebenheiten, sondern ist als ein grundsätzlicher Existenz- und Vorstellungsraum zu verstehen, der künstlerisch tiefe Spuren hinterlassen hat. Die Malerin Astrid Fernández (*1984) bringt ihre poetischen Aufzeichnungen zu Naturerfahrungen in Form von Zeichnungen, Fotografien und Texten zum Ausdruck. Für Emanuel Seitz (*1973) war die Landschaft, in der er aufgewachsen ist, ein zunächst konkreter Ausgangspunkt für die malerische Arbeit. Später wird dieses landschaftliche Bild in seinen abstrakten Bildfindungen allerdings nicht illustriert oder nachgebildet, sondern in eigene Systematiken aus vertikalen und horizontalen Form- und Farbkonstellationen übersetzt. Als ergänzender Kontrapunkt zu den beiden malerischen Positionen werden Skulpturen des 1984 in Portugal geborenen Gonçalo Sena präsentiert. Strukturelemente aus Beton, die Sena spannungsreich mit anderen Materialien verknüpft, lassen u. a. an die Befestigungen von Küstenstreifen denken, die Wind und Wellen trotzen, jedoch zugleich der Erosion und dem Verfall durch die Kräfte der Natur preisgegeben sind.
Durch die Ausstellung führt Dr. Natalie Gerlings.

 

Diese Exklusivführungen sind für unsere Mitglieder kostenfrei.
Gäste sind herzlich willkommen.
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Ausstellungsbesuch.

 

 

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© Ivo Kügel

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aktualisiert am: 15.07.2020